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Das
Jahr 2003 steht in der Dany Keller Galerie unter der Ausstellungs-Thematik
"correspondence".
Dieses englische Wort ist vielschichtig und gibt die konzeptionelle
Idee der Reihe wieder. Die geistige oder persönliche Verbindung
zweier Künstler und ihrer Werke kann oder soll zu künstlerischen
Auseindersetzungen innerhalb der Ausstellungen anregen.
Den
Künstlern Angela Vischer und Nikolaus Lang gemeinsam ist
die Suche und das Finden scheinbar alltäglicher Gegenstände
und gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen.
Die verschlüsselten Botschaften sind in sämtlichen ihrer
Werke ablesbar.
NIKOLAUS
LANG machte sich bereits in den 70er und 80er Jahren
international einen Namen als "Spurensicherer". Er war
Teilnehmer der "documenta" Kassel 1977 und 1987. Seit
2000 unterrichtet Nikolaus Lang als Professor an der Akademie
der Bildenden Künste in München. Die in der Ausstellung
gezeigte Skulptur "Brain Ship" von 1987/90 ist ein Papierabguss
einer australischen Felsenhöhle, vermutlich eine verlassene
Kultstätte der Eingeborenen. Auch ohne diese Kenntnis lässt
die geheimnisvolle Form vielerlei Interpretationen zu.
ANGELA
VISCHER zeigte in ihrer ersten Ausstellung 2001 in
der Galerie ihre ungewöhnlichen Arbeiten, Bilder auf altem
Leinen, "gezeichnet" mit roten und schwarzen Fäden.
Die
kryptischen Zeichen und rätselhaften Gestalten, denen wir
schon damals begegneten, haben in den neuen Arbeiten an Prägnanz
und Aussagekraft hinzugewonnen.
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