Die Skulptur "Bubinga" von 1986 ist fuer Stephan Huber ein Beispiel fuer die Verkehrung des Gewohnten. Der Umrissnachbau eines Cellos, in Hals und Klangkoerper zerlegt, ergaenzt um 4 Laufraeder, wird neu zusammengesetzt. Der Klangkoerper macht nun den voluminoesen Sockel auf dem die Raeder den Cellohals tragen.
Die fruehesten Zeichnungen entstanden am Anfang der 80er Jahre. Sie haben eine eigene Bildsprache und nehmen im kuenstlerischen Schaffen Stephan Hubers eine besondere, eher untypische, Position ein. Es ist anzunehmen, dass unbewusste Eindruecke und Erinnerungen verschluesselt von ihm wiedergegeben wurden. Die Arbeiten auf Papier aus den letzten Jahren vereinen malerische Zeichnung mit Texten,
die als Stilmittel eingesetzt werden.
Entwuerfe fuer Installationen und Skulpturen wurden fuer Ausstellungen ausgefuehrt. Zum Beispiel "ich werde dich toeten" zeigt einen Raum, der genauso in der Dany Keller Galerie realisiert wurde. Die Collage "3 Flugobjekte" war Impulsgeber fuer eine Wandarbeit am Lenbachaus Muenchen in den 80er Jahren.